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Ereignisse

  Die Geburt Muhammads (s.)
 
Das Siegel der Propheten, der Gesandte ALLAHs Muhammad (s.) wurde 570 n.Chr. im Jahr des Elefanten in Mekka geboren. Nach sunnitischen Überlieferungen wurde er am 12. Rabi-ul-Awwal 52 Jahre vor der Auswanderung und nach schiitischer Überlieferung am 17. Rabi-ul-Awwal geboren. Die Zeitspanne zwischen den beiden Daten wurde zur Einheitswoche ausgerufen.




Dem Prophet Muhammad (s.) ist eine ganze Sure (47) im Heiliger Qur'an gewidmet. Sie besteht aus 38 Ayat.

Muhammad (s.) ist der Fürst aller Schöpfung [seyyid-un-ka'inat].Er ist der Stammvater und das Oberhaupt der Ahl-ul-Bait. Die Überzeugung, dass er der Gesandte Gottes ist, gehört zum Glaubensbekenntnis des Islam. Einer Seiner vielen Beinamen war bereits vor Verkündigung des Islam "Amin". Er gehört zum Stamm der Quraisch, wobei sein Stammbaum bis auf Ismael (a.) zurückgeführt wird.

Noch bevor er geboren wurde verstarb sein Vater Abdullah ibn Abd al-Muttalib. Nachdem auch seine Mutter Amina bint Wahab verstarb, als er gerade sechs Jahre alt war, wuchs er zunächst bei seinem Großvater Abdulmutallib auf. Dieser verstarb jedoch auch zwei Jahre später und Muhammad (s.) lebte fortan bei seinem Onkel Abu Talib. Muhammad (s.) war als ein aufrichtiger, zuverlässiger, ehrlicher, fleißiger und kluger Mann bekannt, so dass man ihn in vielerlei Hinsicht um Rat bat und "Amin" nannte.

Quelle: eslam.de

 

  Arbayyen
 
Arbayyen(=40 Tage nach dem Tod Imam Husseins [as])

Nachdem Tode Imam Hussains berichtete Hamid ibn Muslim
"Bei Allah, ich habe nicht eine von Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ) Frauen, Töchtern oder anderen weiblichen Familienmitgliedern gesehen, die noch Schmuck trug. Dann kamen wir zu Ali ibn Al-Hussain ( Friede sei mit ihm ). Er lag schwer krank auf einem Bett ausgestreckt. Schimr hatte eine Gruppe seiner Soldaten bei sich, und sie fragten ihn:
"Sollen wir diesen Kranken töten?"
Als Saineb und die anderen Frauen das hörten, warf sich Saineb schützend auf ihn und sagte: „lasst von ihm ab, er ist der verbliebener Rest von meiner Familie“
"Gelobt sei Allah," sagte ich, "werden denn wehrlose Jugendliche auch getötet? Er ist doch nur ein Junge, was auch immer mit ihm ist," und ich zog mich nicht zurück, bis ich sie von ihm abgehalten hatte.
Dann kam Umar ibn Sad, und die Frauen schrien ihm weinend ins Gesicht. Er sagte zu seinen Leuten: "Niemand von euch soll die Zelte dieser Frauen betreten oder diesen kranken Jungen stören." Die Frauen fragten ihn, ob sie die Sachen, die ihnen genommen worden waren, wiederbekommen könnten, damit sie sich bedecken könnten. Er wandte sich ab und sagte zu seinen Anführern: "Wer will mit den Hufen seines Pferds den Körper des Hussain zertrampeln ?" Zehn meldeten sich. Zu ihnen gehörten Ishaq ibn Hayyat und Akhnas ibn Marthad. Sie trampelten mit ihren Pferden über den Leichnam Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ), bis sie seinen Rücken zerschmettert hatten. Da die Pferde nicht mit ihren Hufen auf liegenden Körpern trampeln, wurde ihnen der Hals so gedreht, dass sie nicht wussten, worauf sie traten. Umar ibn Sad war den ganzen Nachmittag bis in die späten Abend mit dem Begraben seiner getöteten Soldaten beschäftigt. Er ordnete an, dass die Köpfe der übrigen Anhänger Imam Hussains ( Friede sei mit ihm) und der Mitglieder seiner Ahl-Al-Bait abgetrennt werden sollten. Es waren zweiundsiebzig Köpfe. Er sandte Schimr ibn Dhi Al-Dschawschan, Qais ibn Ahath und Amr ibn Al-Hadschadsch mit ihnen. Umar ibn Sad blieb in Kerbala für den Rest des Tages (Aschura) und den nächsten Tag bis Mittag. Dann rief er die Leute für die Abreise zusammen und machte sich nach Kufa auf den Weg. Er nahm die Töchter und Schwestern Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ) mit, zusammen mit Ali ibn Al-Hussain ( Friede sei mit ihm ). Letzterer war von den Strapazen dem Tode nahe. Vorneweg schickte er einen Reiter, der Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ) Kopf auf einer langen Lanze trug.
Die Körper der Märtyrer von Kerbala blieben drei Tage und zwei Nächte auf der Erde liegen, bis sie am Abend des dritten Tages von Imam Ali Ibn Al-Hussain ( Friede sei mit ihm ) mit Hilfe der Banu Asad begraben wurden.
Ein Mitglied der Banu Asad erzählt :
Unser Stamm hat Kufa verlassen, damit wir von Ubaidullah Ibn Zyad nicht zum Krieg gegen Imam Hussain ( Friede sei mit ihm ) gezwungen werden. Wir hatten vor uns Imam Hussain ( Friede sei mit ihm ) anzuschließen. Wir kamen in die Gegend von Al-Ghadiriyya, und sahen blutüberströmte Körper ohne Köpfe, die von zwei Löwen bewacht wurden, was uns verwunderte und wir ahnten schlimmes. Plötzlich kam ein Reiter aus der Richtung von Kufa und stieg ab und begrüßte uns. Er hatte sein Gesicht bedeckt. Er bat uns ein Grab zu schaufeln für einen Körper und er legte diesen Körper mit einem Säugling hinein, dann sollten wir ein weiteres Grab schaufeln zu seinen Füßen, da hinein legte er einen fast zerstückelten Körper. Dann bat er uns eine große Grube zu schaufeln, darin legte er die Körper der anderen. Und als er hörte, dass wir von Banu Asad sind sagte er uns : "Dieser Körper gehört zu euerem Bruder" Damit meinte er Al-Hur. Wir baten ihm, uns zu erlauben, diesen Körper dort zu begraben, wo unser Stamm lebt. Er erlaubte uns dies. Dann bat er uns mitzukommen Richtung Ufer und dort sahen wir noch einen Körper ohne Kopf, den wir begraben haben. Er verrichtete das Totengebet vor jedem Begräbnis und wir waren ihm so ergeben, dass wir vergessen hatten, ihm nach seinen Namen zu fragen".
Die Gefangenen bei Ibn Ziyad
Als der Kopf Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ) bei Ibn Ziyad angelangt war und nachdem Ibn Sad am nächsten Tag mit den Töchtern und Familienangehörigen Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ) angekommen war, setzte sich Ibn Ziyad vor die Leute im Gouverneurspalast. Er hatte die Stammesführer offiziell zusammenrufen lassen und ihnen befohlen, anwesend zu sein um den Kopf Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ) zu sehen. Er legte diesen vor sich, und schaute ihn mit einem Lächeln an. Währenddessen wurde die Familie Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ) vor Ibn Ziyad gebracht. Saineb, die Schwester Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ), kam in der Mitte der Gruppe. Sie ging und setzte sich in eine Ecke des Palastes, und ihre Gefährtinnen scharten sich um sie. "Wer ist diese Frau, die sich mit ihren Gefährtinnen abseits in eine Ecke gesetzt hat?," fragte Ibn Ziyad, doch Saineb antwortete ihm nicht. Er wiederholte die Frage nach ihr ein zweites Mal. "Das ist Saineb, die Tochter Fatimas (Friede sei mit ihr ), der Tochter des Gesandten Allahs ( Gottes Segen sei mit ihm und seiner Familie )," sagte einer ihrer Gefährtinnen zu ihm.
"Preis sei Allah," sagte Ibn Ziyad, als er auf sie zuging, "der euch beschämt, getötet und die Falschheit eurer Behauptungen offengelegt hat."
"Preis sei Allah," erwiderte Saineb, "Der uns mit Seinem Propheten ( Gottes Segen sei mit ihm und seiner Familie ) gesegnet hat, und Er hat uns vollkommen von Sünde gereinigt. Er beschämt nur den großen Sünder und legt die falsche Natur des Lasterhaften offen. Solch Männer sind nicht unter uns, Gepriesen sei Allah."
"Und wie bewertest du, wie Allah eure Familie behandelt hat?," fragte Ibn Ziyad.
"Ich habe nur schönes gesehen. Allah hat ihnen den Tod beschieden," antwortete Saineb, "und sie gingen tapfer zu ihren Ruhestätten. Allah wird euch und uns zusammen versammeln. Ihr werdet eure Entschuldigungen bei Ihm vorbringen, und wir werden eure Gegner vor Ihm sein, dann werden wir sehen, wer die Oberhand hat, Ibn Murdschana."
Diese Tapferkeit und der Mut, den Saineb an den Tag legte war nach dem Massaker des gestrigen Tages völlig unerwartet, besonders von einer Frau, die ihre gesamte Familie im Krieg verloren hatte. Ibn Ziyad hörte den Spitznamen seiner Mutter als sie noch prostituierte war, wurde zornig und kochte vor Wut und nahm seine Peitsche.
"O Gouverneur," ging Amr ibn Huraith dazwischen, " sie ist doch nur eine trauernde Frau. Nimm ihr das nicht übel."
"Allah hat meine Seele von deiner Tyrannei und der Rebellion deiner Familie geheilt," sagte Ibn Ziyad
Die Schwester Sainebs ( Friede sei mit ihr ) Um Kalthom und einige Frauen verloren die Fassung und begannen zu weinen.
"Bei meinem Leben, du hast die Ehrwürdigen meiner Familie getötet; du hast meine jungen Zweige (d.h. junge Familienangehörige) abgeschnitten; du hast meine Familie zerrissen; und du hast meine Wurzeln ausgerissen. Wenn dich das heilen soll, dann bist du geheilt worden."
sagte Saineb. "Bei meinem Leben," erwiderte Ibn Ziyad, "diese Frau ist eine Dichterin“ und wandte sich ihr zu „Dein Vater war ebenfalls ein Dichter."
"Was hat dies mit Dichtkunst zu tun?," fragte sie. "Ich habe in der Tat Dinge, die mich so beschäftigen, dass sie mich von der Dichtung ablenken, aber mein Herz lässt mich sagen, was ich sage."
Ali ibn Al-Hussain ( Friede sei mit ihm ) wurde ihm vorgeführt.
"Wer bist du?," fragte Ibn Ziyad.
"Ich bin Ali ibn Al-Hussain," antwortete er.
"Hat Allah Ali ibn Al-Hussain nicht getötet?"
"Ich hatte einen Bruder, der auch Ali hieß," erwiderte der Imam ( Friede sei mit ihm ), "die Leute haben ihn getötet."
"Vielmehr hat Allah ihn getötet," beharrte Ibn Ziyad. Ali ibn Al-Hussain ( Friede sei mit ihm ) antwortete mit folgendem Vers:
"Allah nimmt die Seelen der Menschen zur Zeit ihres Sterbens zu sich. " ( Sure 39- Die Gruppen - Vers. 42 )
"Wie kannst du es wagen, mir so zu antworten!" schrie Ibn Ziyad wütend, "Aber das soll das letzte Wort von dir gewesen sein, wegen deiner Antwort zu mir. Führt ihn ab und köpft ihn!" Seine Tante Saineb warf sich auf ihn (Ali ibn Al-Hussain ( Friede sei mit ihm )) und schrie: "Oh Ibn Ziyad! Hast du noch nicht genug von unserem Blut?"
Dann klammerte sie sich an ihn und sagte: "Bei Allah, ich werde nicht von ihm lassen. Wenn du ihn tötest, dann töte mich vor ihm!"
Ibn Ziyad schaute sie an und sagte: "Wie wundervoll sind doch Familienbande! Ich denke, sie will, dass ich sie mit ihm zusammen töte. Lasst ihn, denn ich sehe nun, was mit ihm ist." (d.h. Ali ibn Al-Hussain ( Friede sei mit ihm ) war so krank, dass Ibn Ziyad annahm, dass er ohnehin bald sterben würde).
Er erhob sich von seiner Audienz, um den Palast zu verlassen und in die Moschee zu gehen. Er stieg auf die Kanzel, pries und lobte Allah, dann sagte er:
"Gepriesen sei Allah, Der die Wahrheit und deren Anhänger offenkundig gemacht hat, und Er hat den Führer der Gläubigen, Yazid und dessen Partei den Sieg verliehen, und Er hat den Lügner, der Sohn eines Lügners ist, sowie dessen Schia getötet."
Da erhob sich Abd-Allah ibn Afif Al-Azdi, ein Blinder, der zu der Schia des Fürst der Gläubigen Imam Ali ( Friede sei mit ihm ) gehörte, und rief:
"O Feind Allahs, du bist ein Lügner, und dein Vater und derjenige, der dich und deinen Vater zum Gouverneur ernannt hatte, auch. O Ibn Murdschana, du tötest die Söhne des Propheten und nimmst widerrechtlich den Platz der Wahrhaftigen auf der Kanzel ein, und sagst dann so was über sie."
"Her mit ihm zu mir," befahl Ibn Ziyad.
Die Soldaten ergriffen ihn, doch er stieß den Kampfschrei des Stammes der Al-Azdi aus, Vierhundert von ihnen versammelten sich sofort um ihn und entrissen ihn den Soldaten. In der Nacht sandte Ibn Ziyad ein Dutzend Soldaten, die ihn aus seinem Hause verschleppen sollten. Seine Tochter reichte ihm seinen Schwert und stand hinter ihm um ihn die Angriffsrichtung der Soldaten zu sagen. Er wurde festgenommen und hingerichtet und in Al-Sabkha gekreuzigt, möge Allah ihm barmherzig sein.
Am nächsten Morgen schickte Ubaidullah ibn Ziyad den Kopf Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ) zu Yazid, nachdem er durch sämtliche Strassen und Stämme Kufas geführt worden war. Zayd ibn Arqam überlieferte: Der Kopf wurde vorbeigetragen, er war auf einen Speer gespießt, und ich befand mich in einem Raum in meinem Hause. Als der Kopf sich mir gegenüber befand, hörte ich ihn rezitieren: "Meinst du wohl, die Gefährten der Höhle und "Al-Raqim" (Inschrift) seien ein Wunder unter Unseren Zeichen? Sure 18 - Die Höhle, Vers. 9. Ich erschauerte und ich rief aus: "O Sohn Allahs Gesandten ( Gottes Gebet über ihn und seine Familie ), bei Allah dein Kopf ist ein noch größeres Wunder."
Als sie damit fertig waren ihn durch Kufa zu tragen und ihn zurück zum Palasttor gebracht hatten, gab Ibn Ziyad ihn an Zahar ibn Qais weiter, und auch die Köpfe der Gefährten Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ). Er schickte sie zu Yazid ibn Muawiya mit Abu Burda ibn Auf Al-Azdi und Tariq ibn Abi Zubyan Al-Azdi mit einer Gruppe Kufiten, um sie zu Yazid nach Damaskus zu bringen


Abd-Allah ibn Rabia Al-Himyari berichtete:
Ich war bei Yazid ibn Muawiya in Damaskus, als Zahar ibn Qais den Kopf zu ihm brachte. "Wehe dir!," rief Yazid, "was bringst mir? Was hast du da?" - "Oh Führer der Gläubigen," antwortete Zahar ibn Qais, "ich bringe gute Nachrichten von dem Sieg und der Hilfe Allahs"
Yazid zeigte unverhohlene Freude und ordnete schnell, dass ein Weintisch ausgebreitet wird. Yazid dichtete :
„Meinen getöteten Vorfahren würde ich so gern berichten
die Waagschale ist nun zu unseren Gunsten zu gewichtet
Die Macht ist unser, es kam keine Botschaft vom Himmel
Banu Hashims Spiel ist aus, es war kein verkündender Engel“
Dies beweist eindeutig, dass er nie an den Propheten geglaubt hatte.
Dann ließ er Ali ibn Al-Hussain ( Friede sei mit ihm ) eine Kette um seinen Hals legen, Dann schickte er sie mit Muhaffir ibn Thalaba Al-Aidhi und Schimr ibn Dhi Al-Dschawschan nach Damaskus. Als sie das Tor zu Yazids Palast erreichten, erhob Muhaffir ibn Thalaba seine Stimme und rief: "Hier ist Muhaffir ibn Thalaba, der dem Führer der Gläubigen diese gemeinen Rebellen überbracht hat." Ali ibn Al-Hussain (Friede sei mit ihm ) antwortete ihm: "Hat die Mutter Muhaffirs etwas Schlimmeres und Verderblicheres geboren als ihn?"
Als die Köpfe, unter denen sich auch der Kopf Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ) befand, vor Yazid gebracht wurden, rezitierte Yazid folgendes Gedicht : "Wir werden die Schädel der stolzen Männer zerspalten, die gegen uns aufstehen, sie waren sehr ungehorsam und unterdrückerisch."
Yahya ibn Al-Hakam, der Bruder Marwan ibn Al-Hakams, rezitierte daraufhin: "Am Ufer des Flusses traf eine große Armee auf ihn, der einen näheren Verwandtschaftsgrad hat als Ibn Ziyad, der Mann von verächtlicher Abkunft. Die Banu Umayya haben eine große Zahl von Nachkommen, während die Tochter des Gesandten Allahs keine Nachkommenschaft mehr hat."
Da schlug Yazid Yahya ibn Al-Hakam vor die Brust und schrie: "Sei still!" Dann sagte er zu Ali ibn Al-Hussain ( Friede sei mit ihm ): "Ibn Al-Hussain, dein Vater hat die Verwandtschaftsbande zu mir abgeschnitten, war sich meines Rechtes auf das Kalifat nicht im klaren und versuchte, mir meine Macht zu entreißen, und so hat Allah mit ihm gemacht, was du gesehen hast."
"Es geschieht kein Unheil auf Erden oder an euch, das nicht in einem Buch (verzeichnet) wäre, bevor Wir es ins Dasein rufen "rezitierte Ali ibn Al-Hussain ( Friede sei mit ihm ) aus dem Quran und fügte hinzu : "fürwahr, das ist für Allah ein Leichtes" ( Vers. 57. Das Eisen, Vers. 22 )
Dann sagte Ali ibn Al-Hussain( Friede sei mit ihm ): " Yazid, Was glaubst du, würde der Prophet sagen, wenn er uns, seine Nachkommen, in Ketten sehen würde". Yazid schämte sich vor den Anwesenden und befahl die Ketten zu zerschneiden, dann ließ er die Frauen und Jugendlichen rufen und sie vor ihm Platz nehmen. Was er sah, war furchtbar. Er war froh endlich einen Sieg gegen die Familie des Propheten( Gottes Segen sei mit ihm und seiner Familie ) errungen zu haben, nachdem es sein Großvater gegen den Propheten ( Gottes Segen sei mit ihm und seiner Familie ) und sein Vater gegen Imam Ali (Friede sei mit ihm) dies vergeblich versucht haben.
Fatima, die jüngste Tochter Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ) berichtete: Als wir vor Yazid saßen stand ein Mann von den Syrern namens Ahmar auf und sagte:
"O Führer der Gläubigen, schenke mir dieser Sklavin da" - und er meinte mich, ich erschauerte und glaubte, dass das ihnen erlaubt sei, und ergriff die Kleider meiner Tante Saineb( Friede sei mit ihr ), und sie sagte, dass das nie passieren würde. Sie sagte zu dem Syrer:
"Bei Allah, du bist boshaft, bei Allah, dies steht weder dir noch ihm zu ,das zu entscheiden." Da wurde Yazid zornig und rief:
"Du hast gelogen, das steht mir zu, wenn ich etwas will, dann tue ich es!"
"Nein, bei Allah," sagte sie, "Allah würde dich das nur dann tun lassen, wenn du unseren Glauben verlässt und dich zu einem anderen bekennen würdest." Da verlor Yazid vor Wut die Beherrschung und schrie.
"Mir wagst du so entgegenzutreten?! Es sind dein Vater und dein Bruder, die den Glauben verlassen haben!"
"Du wirst von der Religion Allahs, der Religion meines Vaters und der Religion meines Bruders geleitet," antwortete Saineb, "wie auch dein Großvater und dein Vater, wenn du Muslim bist."
"Du lügst," schrie er, "du Feindin Allahs!"
"Du bist der Gouverneur," erwiderte sie, "dennoch schmähst du in ungerechter Weise und übst deine Macht mit Gewalt aus."
Yazid schwieg, als ob er sich schämte.
"Gib mir dieses Mädchen," wiederholte der Syrer.
"Geh weg," sagte Yazid, "möge Allah dich ins Verderben stürzen."
Yazid befahl einen ihm ergeben Geistlichen die Kanzel zu besteigen um schlecht über Imam Ali und Imam Hussain (Friede sei mit ihnen beiden) zu reden. Der Prediger hat jede schlechte Eigenschaft Imam Ali und seinen Söhnen angehängt und jede gute Eigenschaft Yazid und seinem Vater zugeschrieben. Da stand Imam Ali ibn Al-Hussain( Friede sei mit ihm ) auf und sagte : Weh dir du Redner Du hast die Zufriedenheit eines Geschöpfes dem Zorn des Schöpfers vorgezogen, so nimm deinen Platz in der Höhle ein. Imam Ali ibn AL-Hussain ( Friede sei mit ihm ) wandte sich zu Yazid und sagte: „Lass mich dieses Holzgebilde besteigen um etwas zu sagen, was die Zufriedenheit Allahs den Anwesenden Nutzen und guten Lohn bringt. Das lehnt Yazid ab, doch die Anwesenden nahmen die Angelegenheit mit Humor aufd sagten zu ihm „lass ihn doch“. Yazid lehnt erneut ab und sagte : Ihr kennt ihn nicht“, da wurden sie neugierig und sagten „und was kann der Junge sagen“, da kam die Wahrheit aus dem Munde Yazids : Er wird nicht aufgeben ehe er meine Wahrheit und die der Familie Abu Syffians aufgedeckt hat“ und die Anwesenden waren erstaunt und fragten : Wie kann er das? er ist doch krank und von der Reise erschöpft und sieht sehr schwach aus“. Da erwiderte Yazid : „Er ist von einer Familie, die Wissenschaft mit Löffeln zu sich nimmt“ und dann bestieg Imam Ali ibn Al-Hussein(Friede sei mit ihm )die Kanzel und pries Allah und sagte : Oh ihr Menschen Allah hat uns Sechs Eigenschaften gegeben und mit weiteren Sieben über die Menschen gestellt. Allah hat uns die Wissenschaft, die Geduld, die seelische Erhabenheit, die sprachliche Überlegenheit, den Mut und die Liebe in den Herzen der Gläubigen geben. Wir sind über die anderen gestellt, da von uns der Prophet Mohammed (Gottes Segen sei mit ihm und seiner Familie), der wahrhaft Gläubige, der mit seinen Flügeln im Paradies fliegende, der Löwe Allahs, die Herrin aller Frauen, die beiden dieser Gemeinschaft und deren Erlöser. Wer mich erkannt hat, so weiß er wer ich bin und wer mich nicht erkannte, so erzähle ich ihm über mich und meine Abstammung. O Ihr Menschen, ich bin der Sohn von Mekka und Mina, ich bin der Sohn von Zamzam und Safa. Ich bin der Sohn desjenigen, der den heiligen Stein in Tüchern trug. Ich bin der Sohn des besten Menschen in seiner Kleidung. Ich bin der Sohn des besten Menschen, der barfuss ging, Ich bin der Sohn des besten Menschen, der um die Kaaba ging und zu den Heiligen Stätten pilgerte. Ich bin der Sohn desjenigen, der in den Himmel in einer Nacht stieg. Ich bin der Sohn desjenigen, der von der heiligen Moschee zu der Aqsa Moschee hingeführt wurde. Ich bin der Sohn desjenigen, der von Gabriel bis zum Heiligen Baum begleitet wurde. Ich bin der Sohn desjenigen, der mit seinem Körper an die Heiligsten Stätten des Himmels kam. Ich bin der Sohn desjenigen, der das Gebet mit allen Engeln als Vorbeter verrichtete. Ich bin der Sohn desjenigen, der von Allah die Verkündigung bekam. Ich bin der Sohn des auserwählten Mohammed (Gottes Segen sei mit ihm und seiner Familie ). Ich bin der Sohn desjenigen, der die Gesichter der Menschen schlug um das Einheitsbekenntnis zu verteidigen. Ich bin der Sohn desjenigen, der im Gegenwart des Propheten mit zwei Schwertern kämpfte und mit zwei Lanzen verteidigte und zweimal auswanderte und zweimal das Treuschwur ablegte und in Badr und Hunyan kämpfte und nicht für einen Augenblick Gottes Existenz leugnete. Ich bin der Sohn desjenigen, der den Gläubigen als Beispiel diente, der alle Propheten beerbte, der jeden Atheisten zum Schweigen brachten, der den Muslimen nah stand, der als Licht für alle Mujjahedin gilt, der beste alle Gläubigen, die Krone aller aus Furcht weinenden, der das meiste Geduld ausübte, der beste Nachtbetender von der Familie Yassin, der Botschafter des Propheten. Ich bin der Sohn desjenigen, der von Gabriel unterstützt wurde und dem von Mikail zum Sieg verholfen wurde. Ich bin der Sohn desjenigen, der die Heiligkeit der Muslime verteidigte. Ich bin der Sohn vom Ali Ibn Abi Taleb. ( Friede sei mit ihm) Ich bin der Sohn von Fatima Azzahra (Friede sei mit ihr)
und so setzte er seine Rede fort bis er ihnen erklärte, welche Stellung Imam Hussain ( Friede sei mit ihm )hatte, und als die Anwesenden laut weinten, fürchtete Yazid um seine Macht und schickte den Muezzin um zum Gebet zu rufen, obwohl es noch keine Gebetszeit war und als der Muezzin rief
Allahu Akbar, sagte der Imam,“ Nichts ist größer als Allah“ und als der Muezzin rief Aschhadu an La illah Ila Allah, sagte der Imam,“ dies bezeugte mein Körper, meine Haut,meine Harre und mein Blut“, und als der Muezzin rief Aschadu An Mohammeden Rassul ul Allah, wandte sich der Imam ( Friede sei mit ihm) Yazid zu und sagte:“ Dieser Mohammed ist dein Großvater oder mein Großvater und wenn du sagst, er ist dein Großvater, so hast du gelogen und den Islam verleugnet und wenn du sagst er ist mein Großvater, so warum hast du seine Familie bestialisch ermordet.“
Die Anwesenden kamen zum Imam und entschuldigten sich, dass sie ihn so behandelt hatten, andere weil sie den Kopf Imam Hussains ( Friede sei mit ihm) mit Steinen beworfen hatten.
Dann ließ Yazid die Frauen und Kinder sowie Ali ibn Al-Hussain ( Friede sei mit ihm ) in ein zerstörtes Haus bringen, das mit dem Palast Yazids verbunden war. Die meisten Syrer, die mit der Familie Imam Hussains ( Friede sei mit ihm) in Verbindung kamen erfuhren die Wahrheit, und begannen schnell offene und harte Kritik an Yazid und an seinem Vater und Großvater auszuüben, was Yazid sehr störte und ihn sogar fast wahnsinnig machte. Die Familie Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ) hielt sich einige Tage dort auf. Dann ordnete Yazid die Rückkehr nach Medina an.
Schon in kürzeste Zeit stellten die Bewohner von Damaskus fest, dass es sich bei den angeblichen Abweichlern um die Familie des Propheten (Gottes Segen sei mit ihm und seiner Familie ) handelte. Sie wurden immer wütender, als sie über das fröhliche Fest dachten, womit Yazid den Sieg über sie feiern ließ, das in einigen Gegenden heute noch am Aschura-Tag gefeiert wird.
Um sein Verbrechen zu vertuschen, versuchte Yazid einen anderen Kurs einzuschlagen und lud nach wenigen Tagen Ali Ibn Al-Hussein Sain El-Abedin (Friede sei mit ihm ) zu sich ein und sagte ihm : "Der verfluchte Ubaidullah ist zu weit gegangen, ich wäre auch einverstanden gewesen, wenn er nur Al-Hussein gefangen genommen hätte, wäre ich in Kerbala gewesen, so hätte ich das erste Angebot von Al-Hussein angenommen, um nicht sein Blut zu vergiessen. Ich bin jetzt daher bereit, dir jeden Wünsch zu erfüllen,". Yazid fragte Imam Ali ibn Al-Hussain (Friede sei mit ihm) ob er seine Tat durch irgendwas tilgen könnte, da antwortete Imam Sain-ul-Abedin (Friede sei mit ihm) „Bete jede Nacht das Mitternachgebet“ und als Saineb verwundert den Imam fragte, wieso er Yazid einen Weg wies, sagte der Imam: Tante Saineb, er bekommt kein Tawfiq vom Allah um dies zu verrichten“ Viele Geschichtsschreiber versuchen bis heute diese Aussage als Reue zu interpretieren, was nicht anders war als taktischer Zug um Imam Ali Ibn Al-Hussein loszuwerden, dann Yazid hat vier Jahre lang regiert, im ersten Jahr tötete er Imam Hussein ( Friede sei mit ihm ), im zweiten Jahr zerstörte er Al-Madina und versklavte ihre Einwohner und im vierten Jahr griff er Mekka an und zerstörte ein Teil von Al-Kaaba und ein Mensch wie Yazid, der zu solchen Taten fähig ist, kann keine Reue zeigen. Imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ) wusste, dass Yazid gelogen hatte und verlangte von ihm, die Rückführung der Familie Imam Husseins ( Friede sei mit ihm ) nach Al-Madina, den Ersatz von gestohlenem Besitz und den Kopf Imam Husseins ( Friede sei mit ihm ). Schon am selben Tag war alles erledigt und die Karawane konnte abreisen.

Diesmal mit nur einem Wegweiser, der auch als Bewacher galt. Unterwegs kamen sie an eine Gabelung und Imam Ali Ibn Al-Hussein (Friede sei mit ihm ) fragte seine Tante Saineb (Allah möge mit ihr gnädig sein ) ob sie die Reise nach Al-Madina fortsetzen xxxxxxxxxxxxxxxoder den anderen Weg Richtung Kerbala nehmen wollte. Sie überlegte nicht lange und sagte sofort : "lass uns zu meinem geliebten Bruder fahren".
Der Gefährte des Propheten ( Allahs Gebet mit ihm und seiner Familie )Gabier Ibn Abdullah AL-Ansari fragte von Banu Assad nach der Stelle des Grabes Imam Husseins (Friede sei mit ihm ) und er ging mit seinem Sklaven dorthin. Er machte das, was ihm der Prophet sagte, er ging erst zum Euphrat und wusch sich, dann zog er ein sauberes gewand an und bat seinen Sklaven, ihm bis zum Grab zu führen, denn Gabier war blind. Er fiel in Ohnmacht als er das Grab berührte und sein Sklave sprühte ihm Wasser ins Gesicht. Er wachte auf und sagt .
"Ich bezeuge vor Allah, dass wir an eurem Lohn von Allah beteiligt sind".
Da sagte sein Sklave :
"Wie denn das, wir haben kein Hügel bestiegen und keine Wüste durchquert und die Köpfe der hier Begrabenen sind von deren Körpern abgetrennt".
Gabier antwortete :
"Ich habe meinen Lieben Freund, den Gesandten Allahs (Allahs Gebet mit ihm und seiner Familie ) sagen gehört : Wer die Tat einer Gemeinschaft liebt, der wird am Tag der Auferstehung mit dieser Gemeinschaft zusammengebracht und an deren Lohn beteiligt -. Und ich bezeuge Allah, dass ich liebe, was sie gemacht haben."
Kurze zeit später sagte der Sklave
"Ich sehe eine Dunstwolke vom Westen her kommen"
"gehe und erkundige dich, wenn dies Soldaten Ubaidullahs sind, dann komme schnell zurück und lass uns verstecken, und wenn dies Ali Ibn Al-Hussein (Friede sei mit ihm ) und seine Tanten und Schwestern sind, so bist du frei."
Der Sklave kommt schnell zurück und sagt zu Gabier
"Stehe schnell auf und empfange die Familie des Gesandten Gottes"

Saineb konnte die letzten Schritt nicht in dem "Hodeg" ( bedeckter, abgeschlossener Sitz, in dem Frauen auf dem Rücken eines Reittieres verreisen ) ausharren. Sie sprang auf und lief zum Grab Imam Husseins ( Friede sei mit ihm ). Dann öffnete Imam Ali-Ibn Al-Hussein das Grab teilweise und legte den Kopf auf dem Körper. Während dieser zeit erzählte er Gaber die Geschichte von Aschurra, wie er sie erlebt hatte und Gaber hat sie später den Schiiten weitererzählt. Imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihnen beide ) sah wie seine Tante von einem grab zum anderen lief und jeden Toten beweinte, dann stand sie auf und schaute sich um als suche sie was bestimmtes. Imam Sain El-Abedin ging zu ihr hin und sagt : "Tante ich weis, wen du suchst, komm ich bringe dich zu seinem Grab". Es hat imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ) sehr weh getan, mit anzusehen wie seine Tante Saineb auf das Grab Abbas fiel und mit anzuhören, wie sie ihn beweint und mit ihm sprach und ihn an sein Versprechen erinnert, dass er sie für die ganze Reise begleiten würde, während er sie in Kerbala verlies. Es hat ihm das Herz gebrochen zu hören, dass Saineb ihr Bruder Abbas mit den Wörtern entschuldigte : Ich weis, dass mich niemand von hier wegbringen würde, besässest du noch deine Hände.
Mit starken Worten ausgesprochen
- Nur so konnt´ ich auf dich bauen -
Hast du mir den Schutz versprochen,
Wie soll ich dir jetzt noch vertrauen?

Schau mich an, wie ich dar stehe,
Einsam, schutzlos und verlassen,
Doch wenn ich dich ohne Hände sehe,
Weis ich warum hast du dies zugelassen

Nach drei Tagen reiste die Karawane weiter und Imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ) sagte : "Ich sah, dass ein längerer Aufenthalt dazu geführt hätte, dass ich auch noch meine Tante verlöre". Unterwegs schlossen sich mehrere Schiiten der Karawane an. Kurz vor Madina bat Imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ) , Bschir Ibn Hathlem zu sich und sagte ihm : "Bschir, Allah möge deinem Vater gnädig sein denn er hatte Gedichte über uns geschrieben, kannst du auch dichten". "Ja und zwar sehr gut " antwortete Bschir sofort. Imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ) sagte zu ihm : "Denn reite vor uns in die Stadt und verkünde den Tod meines Vaters ". Bschirr war schnell in Al-Madina angekommen und rezitierte sein berühmten Zweizeiler :

" Bewohner Yathribs , ihr sollte hier keine Bleibe finden, denn Al-Hussein ist getötet und meine Tränen laufen wie ein Regenfall. Sein Körper in Kerbala blutüberströmt und sein Kopf wandert auf einer Speerspitze".
Es blieb kein Kind und keine Frau und kein Mann in den Häusern und sie gingen alle weinend zu ihm und Bschirr wiederholte sein Gedicht bis er an dem Grab des Propheten ( Allahs Segen und Heil sei mit ihm und seiner Familie ) ankam. Dort erzählte er knapp die Geschichte von Kerbala und sagte am Schluss : "Ali Ibn Al-Hussein und die Waisen und die Witwen sind kurz vor der Stadtgrenze, so geht und empfängt sie"
Im Hause Muhammad ibn Al-Hanafiyya - (Möge Allah mit ihm zufrieden sein ), fragte er seine Diener
"was ist los?"
"Die Nachricht vom Tode Muslims erreichte die Bewohner Al Madinas" bekam er zu Antwort, da seine Diener die Befürchtung hätten, er könnte bei seinem Zustand vor Schock Sterben.
"Muslim war ein großer Mann, aber nicht seinetwegen höre ich das Heulen der Menschen" sagte er.
"Wir haben vorhin gehört, dass dein Bruder Al-Hussein ist angekommen". Antwortete einer der Diener.
"Dann Warum kommt er mich nicht besuchen ?." fragte er.
"Er ist am Tor der Stadt und erwartet von dir, dass du ihn empfängst". Sagten sie
"Gerne, auch bei meinem Zustand würde ich zu ihm auf dem Kopf laufen und nicht auf meinen Beinen" und befahl sofort : "so befestigt mir einen Sattel auf mein Pferd"
Die Diener brachten ihm sein Pferd. Er konnte aufgrund seiner Erkrankung kaum laufen geschweige denn reiten. Er schaffte es aber trotzdem auf dem Pferd mehr zu liegen als zu reiten und wurde an die Stadtgrenze gebracht. Imam Ali Ibn Al-Hussein gab jedem Waisen eine Schwarze Flagge und bat sie jeden Ankömmling mit den Flaggen zu empfangen. Als Muhammad ibn Al-Hanafiyya - (Möge Allah mit ihm zufrieden sein ) vom weiten her die Schwarzen Flaggen sah ahnte er schlimmes und er sagte : "Die banu Omia haben es gewagt und getan". Noch bevor er im Lager ankam, fiel er von seinem Pferd und Imam Al Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ) lief zu ihm und trug ihm in das Lager. Als Muhammad seine Augen aufmachte, fragte er Imam Ali Zain El-Abedin :
" Wo ist mein Bruder?".
"Allah möge dich reichlich belohnen" sagte Imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ) unter Tränen.
"Wo waren deine Onkel ? und die Gefährten deines Vaters ?." fragte er erstaunt.
"Alle sind vor ihm in den Tod gegangen" sagte Imam Zain El-Abedin ( Friede sei mit ihm )
Muhammed weinte bitter und fiel in Ohnmacht und man besprühte sein Gesicht mit Wasser. Als er seine Augen aufmachte sah er eine Frau sich um ihn beugen, so fragte er wieder :
"Wer ist denn diese fremde Frau ?".
"Es ist meine Tante Saineb". Antwortete Imam Ali Ibn Al-Hussein ( Friede sei mit ihm ) mit stotternder Stimme.
Muhammed konnte das nicht glauben und öffnete seine Arme und entschuldigte sich bei ihr, dass er sie nicht wiedererkannte, denn sie war von der Reise und von den Ereignissen so gekennzeichnet, dass sie für ihren Bruder anders aussah. Sie umarmte ihn und sagte : "Bruder, du bist der letzte, der mir geblieben ist."
Als Bschirr durch die Strassen Al-Madinas zog und sein Gedicht rezitierte, liefen viele hinter ihm her und wollten mehr wissen, da sagte er ihnen, er würde alles in der Moschee am Grabe des Propheten erzählen. Als eine fassungslose Frau mit einem Baby am Arm ihn stoppte und fragte :
"Sage mir, wie es Al-Hussein geht ?." Er war erstaunt, denn er hatte mehrmals für alle hörbar wiederholt, dass sein Körper blutüberströmt in Kerbala liegt und sein Kopf auf einer Lanze von Stadt zur Stadt getragen wird. Er bekam Mitleid mit ihr und wollte ihr sagen, dass Al-Hussein tot ist, dann hörte er von den Leuten : "Dies ist Um Al-Banin, Mutter von Al-Abbas und seinen Brüdern ". Da sagte er ihr :
"Allah möge dich reichlich belohnen für den Tod von Auon"
"Erzähle mir, wie es Al-Hussein geht ?." wiederholte sie.
"Allah möge dich reichlich belohnen für den Tod von Dschafar"
"Erzähle mir, wie es Al-Hussein geht ?." wiederholte sie.
"Allah möge dich reichlich belohnen für den Tod von Abd-Allah"
"habe ich dich nach Abd-Allah gefragt", sagte sie geduldlos.
"Allah möge dich reichlich belohnen für den Tod von Al-Abbas"
Da fiel ihr das Baby, Sohn von Al-Abbas ( Al-Faddel Ibn Al-Abbas ), vom Arm und sie sagte :
"Du hast mir das Herz zerrissen, sage mir wie es Al-Hussein geht ?"
"Allah möge dich reichlich belohnen für den Tod von Imam Hussein" sagte er weinend. Da kniete sie hin und weinte, was ihre Augen hergaben.
Als später Sainab in Al-Madina eintrat und zu ihrem Haus zurückkam, befahl sie ihre Dienerinnen " keine Frau darf eintreten, wir bleiben in unserem Trauer unter uns", denn sie wusste, dass viele Frauen Schadensfreude empfanden, da sie glaubten, Saineb habe Imam Hussein ( Friede sei mit ihm ) begleitet, weil sie dort Macht und Ruhm erwartete.
Kurze Zeit später, kam eine Dienerin und fragte : "Um Al-Banin fragt, ob sie rein kommen darf", da sprang Saineb auf und sagte : "Wehe dir, sie ist unsere Partnerin in der Trauer, lass sie schnell rein". Um Al-Banin lief direkt auf Saineb zu und rief weinend: " Oh Hussein, mein Sohn" und Saineb begegnete : "Oh Abbas, mein Bruder". Sie umarmten sich und weinten.
Als Abd-Allah ibn Dschafar ibn Abi Talibs ( Ehemann Sainebs ) von der Ermordung Imam Husseins ( Friede sei mit ihm ) erfuhr, äußerte er die Formel "inna lillahi wa inna ilaihi radschiun - Allahs sind wir, und zu Ihm kehren wir zurück." Und sagte : "bei Allah, wenn ich bei Al-Hussain ( Friede sei mit ihm ) gewesen wäre , hätte ich es vorgezogen, mich nicht von ihm zu trennen und mit ihm zusammen getötet zu werden. Bei Allah, ich bin dadurch getröstet, dass meine beiden Söhne mit meinem Bruder und Cousin zusammen getötet wurden, während sie ihn trösteten und mit ihm dem Feind standhielten."
Umm Luqman, die Tochter Aqil ibn Abi Talibs ( Allah möge ihm gnädig sein ) trat weinend vor, als sie die Nachricht von Imam Hussains ( Friede sei mit ihm ) Tod hörte, und bei ihr waren ihre Schwestern Umm Hani, Asma', Ramla und Saineb, die Töchter Aqil ibn Abi Talibs ( Allah möge ihm gnädig sein ). Sie weinte um ihre Verwandten, die am Ufer des Euphrat getötet worden waren, und wiederholte : "Was würdet ihr sagen, wenn der Prophet euch fragen würde: 'Was habt ihr, die letzte der religiösen Gemeinden, mit meinen Nachkommen und meiner Familie getan, nachdem ich von ihnen gegangen war? Ihr Habt einen Teil als Kriegesgefangene genommen und den anderen Teil in seinem Blut schwimmen lassen. Was für ein Lohn ist das für meinen Rat an euch, dass ihr gegen mich eingestellt seid, indem ihr meinen Verwandten Böses antut?"
ل صاحب المناقب و غيره روي أن يزيد لعنة اللَّه أمر بمنبر وخطيب ليخبر الناس بمساوي الحسين و علي‏عليهم السلام و ما فعلا فصعدالخطيب المنبر فحمد اللَّه و أثنى عليه ثم أكثر الوقيعة في علي والحسين و أطنب في تقريظ معاوية و يزيد لعنهما اللَّه فذكرهما بكل‏جميل قال فصاح به علي بن الحسين ويلك أيها الخاطب اشتريت‏مرضاة المخلوق بسخط الخالق فتبوأ مقعدك من النار ثم قال علي بن‏الحسين‏عليه السلام يا يزيد ائذن لي حتى أصعد هذه الأعواد فأتكلم بكلمات‏للَّه فيهن رضا و لهؤلاء الجلساء فيهن أجر و ثواب قال فأبى يزيد عليه‏ذلك فقال الناس يا أمير المؤمنين ائذن له فليصعد المنبر فلعلنا نسمع‏منه شيئا فقال إنه إن صعد لم ينزل إلا بفضيحتي و بفضيحة آل أبي‏سفيان فقيل له يا أمير المؤمنين و ما قدر ما يحسن هذا فقال إنه من أهل‏بيت قد زقوا العلم زقا قال فلم يزالوا به حتى أذن له فصعد المنبرفحمد اللَّه و أثنى عليه ثم خطب خطبة أبكى منها العيون و أوجل منهاالقلوب ثم قال أيها الناس أعطينا ستا و فضلنا بسبع أعطينا العلم والحلم و السماحة و الفصاحة و الشجاعة و المحبة في قلوب المؤمنين‏و فضلنا بأن منا النبي المختار محمدا و منا الصديق و منا الطيار و مناأسد اللَّه و أسد رسوله و منا سبطا هذه الأمة من عرفني فقد عرفني ومن لم يعرفني أنبأته بحسبي و نسبي أيها الناس أنا ابن مكة و منى أناابن زمزم و الصفا أنا ابن من حمل الركن بأطراف الردا أنا ابن خير من‏ائتزر و ارتدى أنا ابن خير من انتعل و احتفى أنا ابن خير من طاف وسعى أنا ابن خير من حج و لبى أنا ابن من حمل على البراق في الهواءأنا ابن من أسري به من المسجد الحرام إلى المسجد الأقصى أنا ابن من‏بلغ به جبرئيل إلى سدرة المنتهى أنا ابن من دَنا فَتَدَلَّى فَكانَ قابَ‏قَوْسَيْنِ أَوْ أَدْنى‏ أنا ابن من صلى بملائكة السماء أنا ابن من أوحى إليه‏الجليل ما أوحى أنا ابن محمد المصطفى أنا ابن علي المرتضى أنا ابن‏من ضرب خراطيم الخلق حتى قالوا لا إله إلا اللَّه أنا ابن من ضرب بين‏يدي رسول اللَّه سيفين و طعن برمحين و هاجر الهجرتين و بايع‏البيعتين و قاتل ببدر و حنين و لم يكفر باللَّه طرفة عين أنا ابن صالح‏المؤمنين و وارث النبيين و قامع الملحدين و يعسوب المسلمين ونور المجاهدين و زين العابدين و تاج البكاءين و أصبر الصابرين وأفضل القائمين من آل ياسين رسول رب العالمين أنا ابن المؤيدبجبرئيل المنصور بميكائيل أنا ابن المحامي عن حرم المسلمين وقاتل المارقين و الناكثين و القاسطين و المجاهد أعداءه الناصبين وأفخر من مشى من قريش أجمعين و أول من أجاب و استجاب للَّه ولرسوله من المؤمنين و أول السابقين و قاصم المعتدين و مبيدالمشركين و سهم من مرامي اللَّه على المنافقين و لسان حكمةالعابدين و ناصر دين اللَّه و ولي أمر اللَّه و بستان حكمة اللَّه و عيبة علمه‏سمح سخي بهي بهلول زكي أبطحي رضي مقدام همام صابر صوام‏مهذب قوام قاطع الأصلاب و مفرق الأحزاب أربطهم عنانا و أثبتهم‏جنانا و أمضاهم عزيمة و أشدهم شكيمة أسد باسل يطحنهم في‏الحروب إذا ازدلفت الأسنة و قربت الأعنة طحن الرحى و يذروهم‏فيها ذرو الريح الهشيم ليث الحجاز و كبش العراق مكي مدني خيفي‏عقبي بدري أحدي شجري مهاجري من العرب سيدها و من الوغى‏ليثها وارث المشعرين و أبو السبطين الحسن و الحسين ذاك جدي‏علي بن أبي طالب ثم قال أنا ابن فاطمة الزهراء أنا ابن سيدة النساء فلم‏يزل يقول أنا أنا حتى ضج الناس بالبكاء و النحيب و خشي يزيد لعنه‏اللَّه أن يكون فتنة فأمر المؤذن فقطع عليه الكلام فلما قال المؤذن اللَّه‏أكبر اللَّه أكبر قال علي لا شي‏ء أكبر من اللَّه فلما قال أشهد أن لا إله إلا اللَّه‏قال علي بن الحسين شهد بها شعري و بشري و لحمي و دمي فلماقال المؤذن أشهد أن محمدا رسول اللَّه التفت من فوق المنبر إلى يزيدفقال محمد هذا جدي أم جدك يا يزيد فإن زعمت أنه جدك فقدكذبت و كفرت و إن زعمت أنه جدي فلم قتلت عترته قال و فرغ‏المؤذن من الأذان و الإقامة و تقدم يزيد فصلى صلاة الظهر.



 


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