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   Sat.04.02.2012    
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  Das Leben Muhammads-5
 Die kleine Wallfahrt

Der Prophet schickte Gesandte zu den mächtigsten Herrschern Jener Zelt, um sie zum Islam einzuladen. Gleichzeitig suchte er Jedoch auch einen Weg, sich mit den Juden, die Im Norden Medlnas lebten, zu einigen. Die Juden hatten bisher nur Niederlagen gegen die Muslime erlitten, und der Prophet fürchtete, sie könnten sich z.B. mit dem mächtigen Herrscher des Romischen Reiches gegen die Muslime verbunden.

Der Prophet sammelte eine große Anzahl seiner Anhänger um sich und zog mit ihnen zu den Juden nach Chalbar. Nach heftigen Kämpfen baten die Juden um ein Friedensabkommen. Auch mit anderen Judischen Stämmen wurden Friedensabkommen geschlossen. Sie alle waren einverstanden, die Dschizya zu zahlen. Das ist eine Steuer, die Nichtmuslime, die in einem Islamischen Staat leben, bezahlen müssen. Dafür erhalten sie den Schutz dieses Staates.

Die Muslime kehrten nach Medina zurück, wo nach und nach auch die Gesandten Muhammads wieder eintrafen. Die meisten Herrscher, die der Prophet zum Islam eingeladen hatte, wurden Muslime.

Die Zelt war gekommen, da die Muslime wie mit den Kuralsch vereinbart worden war zur Ka'aba nach Mekka pilgern konnten. Eine große Gruppe von Muslimen sammelte sich. Vor allem die Muhadschirun, die Auswanderer, die vor Jahren Ihre Heimatstadt Mekka verlassen mußten, well sie von den Kuralsch verfolgt wurden, waren ungeduldig. Sie freuten sich, nach langer Zelt wieder Ihre Familienangehörigen und Freunde zu sehen. Aber noch größer war Ihre Freude, dass sie endlich Ihre religiöse Pflicht erfüllen konnten.

Als sie die Ka'aba erreicht hatten, folgten sie dem Propheten Gottes, der die Ka'aba mehrmals umschritt.

Nachdem die Umschreltung des Heiligtums beendet war, ging Ihnen der Prophet voraus zu den Hügeln As-Safa und Al-Marwa. Zwischen diesen Hügeln war Hadschar auf der Suche nach Wasser für Ihren durstigen Sohn Ismall hinund hergerannt. Siebenmal legten die Muslime den Weg zwischen diesen beiden Hügeln zurück.

Hei Al-Marwa wurden dann die Opfertiere geschlachtet und die Muslime scherten Ihren Kopf. Damit waren die nötigen Handlungen für die Umra. die "kleine Wallfahrt" erfüllt.

Die heilige Ka'aba ist das Zentrum für die gesamte islamische Welt. Jeder Muslim, gleich in welchem Land oder in welchem Kontinent er lebt, wendet sich bei seinen täglichen Gebeten in Richtung zu Ka'aba. Wir Muslim müssen dieses Heiligtum immer vor Schaden bewahren!

Am nächsten Tag versammelten sich die Gläubigen bei der Ka'aba zum Gebet.

Die Bewohner Mekkas, die vor der Ankunft der Muslime die Stadt verlassen hatten, beobachteten die Muslime von weitem. Sie viraren sehr beeindruckt. Challd ihn Al-Walld, einer der großen Kämpfer der Kuralsch, erklärte daraufhin seine Annahme des Islam und zog mit den Muslimen nach Medlna.
Als auch der Wächter der Ka'aba Musllm wurde, folgten viele seinem Beispiel. So gewann der Islam Immer mehr Einfluß und es war nur noch eine Frage der Zelt, wann die Muslime wieder nach Mekka zurückkehren würden.

Verbündete der Kuralsch hatten das Abkommen von Hudalbiya verletzt. Die Mekkaner fürchteten nun, der Prophet kOnne seine Macht und Stärke nützen, um die Leute für diesen Vertragsbruch zu bestrafen. Sie schickten Abu SufJan nach Medina.
Er sollte mit dem Propheten das Abkommen von Hudalbiya auf zehn Jahre verlängern.

Doch Abu SufJan mußte unverrichteter Dinge wieder nach Mekka zurückkehren. Der Prophet Jedoch rief die Muslime auf, sich für den Weg nach Mekka vorzubereiten. Es versammelten sich so viele Muslime wie nie zuvor. Der Prophet wollte ohne Kampf die Ka'aba erreichen.
Unterwegs schlössen sich immer mehr Menschen dem Propheten an.

Die Kuraisch hatten keine Ahnung davon. Trotzdem entsandten sie Abu SufJan In Richtung Medina, um die Lage auszukundschaften. Dieser traf auf die riesige Gruppe. Er war sehr beeindruckt und erkannte, dass Mekka gegen diese Vielzahl Im Kampf keinen Sieg erringen könnte.
Auch er wurde vom Islam beeindruckt und kehrte schließlich als Musllm nach Mekka zurück.

Er erklärte den Leuten, dass der Prophet nicht zum Kämpfen gekommen war. Sie sollten einfach nur in ihren Häusern bleiben. So konnte der Prophet sicher In Mekka einziehen. Nur eine kleine Gruppe besonders erbitterter Feinde des Propheten versuchte, die Muslime In einen Kampf zu verwickeln.
Doch sie konnten schnell auseinandergetrieben werden.

Der Prophet vergab den Mekkanern. Dann betrat er das Innere der Ka'aba und befahl, alle Bilder und Götzen darin zu vernichten. Er erklärte den Leuten, dass Mekka ein heiliger Ort sei, an dem kein Blut fließen dürfe. Nach und nach wurden die Mekkaner Muslime.
Der Prophet ordnete die Angelegenheiten in der Stadt.

Doch noch Immer gab es Stämme, die nicht willens waren, den Islam zu akzeptleren!
Sie überlegten, wie sie die Verbreitung des Islam verhindern könnten....

Die Kurden leben In Vorderasien, und zwar Im Iran, Im Irak, in Syrien und In der Türkei. Die meisten von Ihnen sind Moslems. Sie unterteilen sich In viele Stämme. Viele von ihnen leben auch heute noch als Nomaden. Sie besiedein Gebirgsund Hochland. Dort gibt es große Wälder und fruchtbare Weiden. Landwirtschaft.
Ackerbau und Viehzucht zählen noch Immer zu Ihren Erwerbsquellen.

Im Sommer ziehen ganze Familien mit Ihren Viehherden auf Bergweiden. Sie leben dort In Zelten.
Im Herbst kehren sie In Ihre Dörfer und Häuser zurück.

Das Leben der Kurden verläuft nicht Immer friedlich. Vor allem Im Irak werden sie verfolgt und bekämpft. Dort leben etwa 3,5 Millionen Kurden. Die Irakische Regierung will die Kurden aus Ihrer Heimat vertreiben. Sie müssen In andere Teile Iraks ziehen, ob sie wollen oder nicht. Wenn sie sich weigern, läßt die Regierung Ihre Häuser und Dorfer zerstören. Mit Bulldozern wird alles dem Erdboden gleichgemacht. Diejenigen, die dann Immer noch Widerstand leisten, werden In Gefängnisse geworfen oder getötet.

Die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem. Auch dieses Heiligtum ist heute in Gefahr und wir müssen und anstrengen, dass die Feinde des Islam keinen Erfolg haben werden.

Die Irakischen Soldaten zerstören auch Schulen und Moscheen. Oder wer hat die schrecklichen Bilder des Angriffes auf HalabJa im März 1988 vergessen? Damals hatte Saddam Hussein den Befehl gegeben, die Stadt mit Giftgas zu bombardieren. Etwa 5000 Menschen waren auf der Stelle tot. Viele starben später qualvoll an ihren Verletzungen und Verbrennungen.

Viele Kurden versuchen aus dem Irak zu fliehen. Doch wenn sie dabei entdeckt werden, läßt die Irakische Regierung sie töten. Es wird behauptet, dass die Regierung von Saddam Hussein mindestens 200 000 Kurden ermordet hat. Aber wahrscheinlich sind es noch viel mehr. Die Waffen und die Industrieanlagen, in denen er Giftgas herstellt, hat er aus dem Westen, vor allem auch aus der Bundesrepublik. Als Saddam Hussein gegen den Iran einen Krieg begann, hat man ihm die modernsten und besten Waffen geliefert.

Die Kurden haben in der Vergangenheit versucht, durch Aufstände selbständig zu werden. Heute sagen immer mehr Kurden, dass sie zum Islam gehören. Der Islam ist ihre Nation. Aber sie wollen in frieden und Freiheit leben wie andere Völker auch. Mit den anderen Moslems wollen sie vereint gegen die Ungerechtigkeit in dieser Welt kämpfen. Sie wissen: wenn die ungerechten und ausbeuterischen Regierungen beseitigt sind, werden auch die unterdrückten Menschen ihr Recht bekommen.

Die Kurden bauen ihre Dörfer auch direkt ins Gebirge!