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   Tue.07.09.2010    
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  der Löwe

Der Löwe gehört wie Tiger, Leopard und Jaguar zu den Großkatzen. Er ist vor allem in Afrika und Vorderindien beheimatet. Früher war der Löwe auch im Iran, im Irak, in der Türkei und in Griechenland verbreitet. Doch in diesem Ländern ist er inzwischen längst ausgerottet.

Löwen leben in Rudeln. Vor allem in Savannen und Steppengebieten sind sie zu finden. Sie reißen großes Wild. Der in Indien lebende Löwe ernährt sich z.B. von Hirschen und Antilopen, während der afrikanische Löwe vor allem Zebras und Gnus frißt. Der Löwe schleicht sich so weit wie möglich an seine Beute heran. Bis das Beutetier den Löwen bemerkt und davon rennt, ist es meistens schon zu spät: Aufgrund seiner Schnelligkeit hat der Löwe seine Beute schon nach kurzer Zeit eingeholt und reißt es nieder. Es sind im allgemeinen die Löwenweibchen, die jagen. Die Löwenmännchen dagegen sind zuständig für ihr Revier: sie verteidigen es gegen Feinde und Eindringlinge. Sie sind leicht an ihrer prächtigen Mähne um Kopf und Hals zu erkennen. Mit seinem eindringlichen und donnernden Gebrüll verbreitet der Löwe Furcht und Schrecken.

Schon vor 7000-8000 Jahren wurden Löwen abgebildet. In Ägypten wurden z.B. Könige symbolisch als Sphinx dargestellt, d.h. als Wesen, die den Körper eines Löwen und den Kopf eines Menschen haben Berühmt ist die Sphinx von Giseh, die etwa 2500 v. Chr. entstand. Auch in Mesopotamien, Persien, Kleinasien und Indien wurde der Löwe oft als Statue dargestellt. Löwendarstellungen bildeten oftmals auch den Sockel von Säulen und schmückten Gebäude. Für die römischen Herrscher war der Löwe das Symbol ihrer Macht. Sie ließen auch Arenen Menschen mit Löwen kämpfen.