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   Thu.09.09.2010    
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   Das Leben Muhammads-3
   Die Schlacht bei Uhud

Nach dem die Banu Kainuka verlassen hatten, verhielten sich die Juden und auch die anderen Nich-Muslime ruhig. Die Mekkaner, allen voran Abu Sufjan, konnten jedoch ihre Niederlage gegen die Muslime bei Badr nicht verwinden. Sie wollten den Arabern die Macht der Kuraisch zeigen. So brach Abu Sufjan mit einer Gruppe von Gefolgsleuten in Richtung Medina auf. Als sie die Stadt fast erreicht hatten, töteten sie auf einem Feld zwei Helfer der Muslime aus Medina, steckten zwei Häuser und Dattelpalmen in Brand. Abu Sufjan dachte, das sei genug um zu Hause erklären zu können, er sei gegen die Muslime zu Felde gezogen.

Sie machten sich auf den Rückweg nach Mekka.
Tatsächlich verfolgten der Prophet (F.s.m.i.) und seine Gefährten die Mekkaner. Doch es gelang ihnen nicht mehr, die Flüchtenden einzuholen. Die Muslime hatten zwischenzeitlich mit den Bewohnern des Küstengebietes Freundschaft geschlossen. Somit war den Kureisch der Weg nach Asch Scham versperrt, wohin sie jedes Jahr eine große Karawane brachten. So kamen sie auf die Idee, ihre Karawane durch die Wüste zu führen.

Allhamdulillah

Doch ein Reisender, der nach Medina zurückkehrte, erzählte den Muslimen vom Plan der Mekkaner. Der Prophet (F.s.m.i.) schickte etwa 100 Reiter los, die den Kureisch den Weg versperren sollten. Als die Mekkaner die Muslime sahen, suchten sie das Weite und ließen ihre Karawane zurück. Die Kureisch suchten nun nach einem Weg, um sich an den Muslimen zu rächen.

Vor allem aber überlegten sie, wie sie den Handelsweg nach Asch Scham wieder nutzen könnten. Sie beschlossen, auf eine Karawane zu verzichten und mit dem Geld stattdessen eine Armee aufzustellen. Als die Armee aufbrach, um die Muslime zu besiegen, wurden sie von den Frauen begleitet; diese sollten die Männer beim Kämpfen anfeuern. Der Onkel des Propheten, Abbas ibn Abdul Muttalib, fühlte sich seinem Neffen noch immer verbunden. Deshalb schickte er ihm einen Brief, indem er Prophet Muhammad (F.s.m.i.) vom Plan der Kreisch berichtete und auch ihre Stärke und Ausrüstung beschrieb. Die Kureisch waren unterdessen nur noch wenige Kilometer von Medina entfernt.

Sie hatten bereits den Berg Uhud erreicht. Der Prophet und seine Gefährten waren ratlos, als sie von der Größe der Armee erfuhren. Am Morgen versammelten sie sich, um über die Situation zu beraten. Der Prophet (F.s.m.i.) meinte, man solle sich in Medina verschanzen und die Mekkaner nicht hn die Stadt kommen lassen. Dieser Meinung schlossen sich Viele Muslime an.

Doch eine andere Gruppe wollte sich den Kureisch im Kampf stellen, um somit einer Belagerung der Stadt zu entgehen. Schließlich konnten sie mit hhren Tapferkeit und Märtyrertod, wofür ihnen das Paradies versprochen worden war, die anderen überzeugen.

Als auch der Prophet (F.s.m.i.) diesem Vorschlag zustimmte, brachen die Muslime in Richtung Uhud auf. 700 Muslime standen einer Armee von 3000 Kureisch gegenüber. Die Muslime kämpften für ihren Glauben und ihren Gott, doch die Mekkaner wollten nur Rache. Ihr Glaube verhalf den Muslimen zum Sieg: die Mekkaner ergriffen die Flucht.

Muhammad (F.s.m.i.)

Vor Beginn der Kämpfe hatten sich 50 mit Pfeilen und Bogen bewaffnete Muslime in einer Schlucht aufgestellt, um ihren Brüdern den Rücken frei zu halten. Sie sollten auf jeden Fall dort bleiben.

Doch als sie nun sahen, daß die Kureisch auf der Flucht waren, verließen die meisten von hhnen hhren Platz.

Daraufhin fiel eine Reitergruppe der Kureisch den Muslimen in den Rücken. Auch die flüchtenden Mekkaner kehrten wieder um und begannen erneut zu kämpfen.

Die Ordnung der Muslime war nun jedoch verloren. Als es aber schließlich darum ging, den Gesandten Gottes zu verteidigen, der bei den Kämpfen verletzt worden war, fanden sie wieder zu ihre Stärke zurück. Die Kureisch freuten sich, als das Gerücht umging, der Prophet (F.s.m.i.) sei im Kampf gefallen. Die Muslime hatten den Propheten jedoch in ihre Mitte genommen und zogen sich auf den Berg zurück, von wo sie sich gut verteidigen konnten.

Die Kureisch machten sich schließlich auf den Heimweg nach Mekka. Zuvor aber hatten die mekkanischen Frauen die Körper der getöteten Muslime grausam verstümmelt.

Die Muslime hatten siebzig ihrer Brüder verloren. Am meisten aber quälte sie der Gedanke, daß sie besiegt worden, nachdem sie selbst die Mekkaner besiegt hatten. Sie mußten versuchen, ihr Ansehen trotz dieser Niederlage zu behalten.

Deshalb machten sie sich am nächsten Morgen auf, die Mekkaner zu verfolgen. Zuerst sah es so aus, als wollten sich die Mekkaner erneut dem Kampf stellen, doch dann entschlossen sie sich doch zur Rückkehr nach Mekka. So hatten die Muslime gezeigt, daß sie die Auseinandersetzung mit den Götzendienern nicht fürchteten.