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Islamisches Imam Hassan Werk e.V.
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  Gute Gewohnheiten und Handlungen

Der Prophet (F.s.m.i.) hat gesagt, daß Gott ihn als Lehrer zu den Menschen geschockt hat. Er soll die Menschen die guten Verhaltensweisen lehren, so daß sie aufrichtige Menschen mit einem edlen Charakter werden.

Wenn wir uns die Vorschriften und Gebote des Islam ansehen, stellen wir schnell fest, daß in der Tat alle Verpflichtungen und Verbote dem Menschen nützen: sie sollen ihn dabei unterstützen, sich selbst weiterzuentwickeln und sein Verhalten und seine guten Taten immer besser und vollkommener werden zu lassen.

Der Islam fordert uns z.B. auf, Wissen zu erwerben. Wir sollen uns immer weiterbilden und vor allem unser religiöses Wissen erweitern. Denn dadurch lernen wir, genau zu unterscheiden, was erlaubt und was verboten ist. Wir können das Verbotene dann vermeiden und das Gute tun. Und wir können unsere Familie, unsere Freunde und Mitmenschen darauf hinweisen, was sie besser vermeiden und was sie tun sollten. Die Belohnung dafür werden wir von Allah erhalten.

Ein weiteres Beispiel dafür ist das Verhalten gegenüber unseren Eltern. Der Islam lehrt uns, daß wir ihnen stets mehr Respekt und Freundlichkeit begegnen sollen. Wir sollen ihnen helfen und sie unterstützen, denn auch sie haben sich stets um uns gesorgt und sich um uns gekümmert. Viele Kleinigkeiten, die sie um unseretwillen tu, bemerken wir gar nicht. Doch es ist eine große Freude für sie, wenn wir ihnen immer wieder unseren Respekt, unsere Liebe und unsere Dankbarkeit zeigen.

Wer seine Hände, seine Zunge, seine Augen usw. vom Verbotenen abhält, hat für sich wirklich den besten Schutz gewählt. Wir sollen Allah fürchten, denn wenn wir ganz sicher sind, daß Er über unsere Taten und unser Verhalten richten wird, ist dies ein Schutz für uns: wir werden uns bemühen, das, was Gott nicht will, zu vermeiden. Wir dürfen unsere Pflichten gegenüber Gott und unseren Mitmenschen nicht vernachlässigen. Wenn uns z.B. jemand etwas im Vertrauen gesagt hat müssen wir es für uns behalten. Würden wir es weiter erzählen, wäre dies Verrat. Wir sollen mit den anderen Menschen gut umgehen, d.h. wir sollen ihnen in den guten Dingen beistehen und sie vom Schlechten abhalten. Wir dürfen sie nicht unterdrücken, täuschen, betrügen oder verleumden.

Wir sollen nicht nachtragend sein und die Fehler eines anderen großzügig vergeben, weil auch wir am Jüngsten Tag auf die Großzügigkeit und Barmherzigkeit Gottes angewiesen sein werden. Niemand darf sich einem anderen überlegen fühlen, weil er z.B. eine bessere Ausbildung oder ein größeren Besitz hat. Vor Gott zählen allein die Taten des Menschen. Und jeder Muslim soll für seinen Bruder oder seine Schwester im Glauben das wünschen, was er auch für sich selbst wünscht.

Bei allen unseren Handlungen ist unsere Absicht wichtig. Wir müssen aufrichtig und ehrlich Gutes tun wollen, denn das macht den Wert unsere Taten aus.

Über die schlechten Gewohnheiten hat unser Prophet (F.s.m.i.) gesagt, daß sie die guten Taten eines Menschen ebenso verderben, wie Essig Honig verdirbt. Zu den schlechten Gewohnheiten gehören z.B. auch Neid, Feigheit, Feindseligkeit, Selbsterniedrigung, Stolz, Vergeßlichkeit und Grausamkeit.

Der Islam lehrt uns, daß die Muslime alle Geschwister sind. Sie sollen sich gegenseitig unterstützen und einander helfen. Prophet Muhammad (F.s.m.i.) hat gesagt: "Es gibt kein besseres Geschenk, das ein Muslim seinen Glaubensbruder machen kann, als weise Worte, die ihn rechtleiten und davon abhalten, irrezugehen."