Gute Gewohnheiten und Handlungen
Der
Prophet (F.s.m.i.) hat gesagt, daß Gott ihn als Lehrer zu den Menschen
geschockt hat. Er soll die Menschen die guten Verhaltensweisen lehren, so daß
sie aufrichtige Menschen mit einem edlen Charakter werden.
Wenn
wir uns die Vorschriften und Gebote des Islam ansehen, stellen wir schnell fest,
daß in der Tat alle Verpflichtungen und Verbote dem Menschen nützen: sie
sollen ihn dabei unterstützen, sich selbst weiterzuentwickeln und sein
Verhalten und seine guten Taten immer besser und vollkommener werden zu lassen.
Der
Islam fordert uns z.B. auf, Wissen zu erwerben. Wir sollen uns immer
weiterbilden und vor allem unser religiöses Wissen erweitern. Denn dadurch
lernen wir, genau zu unterscheiden, was erlaubt und was verboten ist. Wir können
das Verbotene dann vermeiden und das Gute tun. Und wir können unsere Familie,
unsere Freunde und Mitmenschen darauf hinweisen, was sie besser vermeiden und
was sie tun sollten. Die Belohnung dafür werden wir von Allah erhalten.
Ein
weiteres Beispiel dafür ist das Verhalten gegenüber unseren Eltern. Der Islam
lehrt uns, daß wir ihnen stets mehr Respekt und Freundlichkeit begegnen sollen.
Wir sollen ihnen helfen und sie unterstützen, denn auch sie haben sich stets um
uns gesorgt und sich um uns gekümmert. Viele Kleinigkeiten, die sie um
unseretwillen tu, bemerken wir gar nicht. Doch es ist eine große Freude für
sie, wenn wir ihnen immer wieder unseren Respekt, unsere Liebe und unsere
Dankbarkeit zeigen.
Wer
seine Hände, seine Zunge, seine Augen usw. vom Verbotenen abhält, hat für
sich wirklich den besten Schutz gewählt. Wir sollen Allah fürchten, denn wenn
wir ganz sicher sind, daß Er über unsere Taten und unser Verhalten richten
wird, ist dies ein Schutz für uns: wir werden uns bemühen, das, was Gott nicht
will, zu vermeiden. Wir dürfen unsere Pflichten gegenüber Gott und unseren
Mitmenschen nicht vernachlässigen. Wenn uns z.B. jemand etwas im Vertrauen
gesagt hat müssen wir es für uns behalten. Würden wir es weiter erzählen, wäre
dies Verrat. Wir sollen mit den anderen Menschen gut umgehen, d.h. wir sollen
ihnen in den guten Dingen beistehen und sie vom Schlechten abhalten. Wir dürfen
sie nicht unterdrücken, täuschen, betrügen oder verleumden.
Wir
sollen nicht nachtragend sein und die Fehler eines anderen großzügig vergeben,
weil auch wir am Jüngsten Tag auf die Großzügigkeit und Barmherzigkeit Gottes
angewiesen sein werden. Niemand darf sich einem anderen überlegen fühlen, weil
er z.B. eine bessere Ausbildung oder ein größeren Besitz hat. Vor Gott zählen
allein die Taten des Menschen. Und jeder Muslim soll für seinen Bruder oder
seine Schwester im Glauben das wünschen, was er auch für sich selbst wünscht.
Bei
allen unseren Handlungen ist unsere Absicht wichtig. Wir müssen aufrichtig und
ehrlich Gutes tun wollen, denn das macht den Wert unsere Taten aus.
Über
die schlechten Gewohnheiten hat unser Prophet (F.s.m.i.) gesagt, daß sie die
guten Taten eines Menschen ebenso verderben, wie Essig Honig verdirbt. Zu den
schlechten Gewohnheiten gehören z.B. auch Neid, Feigheit, Feindseligkeit,
Selbsterniedrigung, Stolz, Vergeßlichkeit und Grausamkeit.
Der
Islam lehrt uns, daß die Muslime alle Geschwister sind. Sie sollen sich
gegenseitig unterstützen und einander helfen. Prophet Muhammad (F.s.m.i.) hat
gesagt: "Es gibt kein besseres Geschenk, das ein Muslim seinen
Glaubensbruder machen kann, als weise Worte, die ihn rechtleiten und davon
abhalten, irrezugehen."
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